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Die Gefahr

Die Gefahr, Gefangener der eigenen Schöpfung zu werden; wir alle schaffen, einfach dadurch, dass wir leben wollen denken unbewusst unsere Behausung; Behausung, welche die Synthese unseres Lebens und unserer Tätigkeit ist; Behausung, die von den Gesetzen, Beziehungen und so weiter gebildet wird — unser Unterbewusstes ist der unfreiwillige Schiedsrichter, aber absolute Gesetzgeber; wir sind Gefangene unserer Behausung und unserer Gesetze. — 

(GD S. 979)

Prädestination?

Die Theologen der Prädestination haben die Eitelkeit des Gedankens nicht bedacht — wozu Unglückliche wie uns vorherbestimmen, verzweifelt flüchtige Wesen, zum unvermeidlichen Tode?

(D/G S.919)

Wenn wir sterben

Wird unser Name auf der Erde bleiben, wenn wir sterben? Was hätte er da zu suchen? Oder werden wir ihn mitnehmen auf dem Weg zu den himmlischen Flüssen? Um ihn in der Lethe zu ertränken? — wird er nicht im unendlichen Jenseits verglimmen wie ein Irrlicht? — In Wirklichkeit wird der Name in der negativen Welt, in der Gegenwelt als Wurzel des Unwissens betrachtet werden, als ein Keim der Finsternis. — Es wird keine berühmten Namen geben — es wird die Taufe der Namenlosigkeit geben, auf dieselbe Weise, in der wir hier einen Taufnamen geben ...

(Donà Gasparotti, S. 868)

Ode ans Nichts

Ode ans göttliche Nichts

Göttliches Nichts, unser Frieden, funkelndes Firmament über dunkelsten Nächten, Synthese all dessen, was wir sind, Du bist unser höchster W...