Die Zukunft ist eine Gegenwart, die über die Gegenwart hinausgeht.
DG S.745
Er hat sein Leben lang geschrieben. Doch erst nach seinem Tod sind die Gedanken des italienischen Philosophen Andrea Emo (1901-1983) zugänglich geworden. Emo hat etwa 38000 handbeschriebene Seiten hinterlassen. Die bisher erschienen Sammelbände auf Italienisch enthalten eher längliche Reflexionen des Denkers über das Nichts und das Sein. In seinen kürzeren Beobachtungen tritt Emos anders hervor. Er ist nämlich auch von der literarischen Welt seines Jahrhunderts geprägt.
Ode ans Nichts
Ode ans göttliche Nichts
Göttliches Nichts, unser Frieden, funkelndes Firmament über dunkelsten Nächten, Synthese all dessen, was wir sind, Du bist unser höchster W...
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Wir sollen sein, was wir sind, aber das nicht zu sehr. Heft 1969/20-I 321
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Kunst ist, in ihrer wahren Bedeutung, Empfindung der Zeit, Kenntnis der Zeit, also des Augenblicks; Besitz des Augenblicks. Der besessene A...
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Das Sterben ist ein Privileg der Lebenden, den Tod in sich haben ist nämlich die Möglichkeit des Bewusstseins. Den Tod "kennen" ...